Thomas Prochnow

Thomas Prochnow

Was Thomas Prochnow antreibt, ist der Wunsch,
im Raumerlebnis eine Form von Solidarität zwischen Subjekt, Umgebung und Ästhetik
zu etablieren. Ein Ort, an dem Kommunikation Erleben ist. Seine räumlichen Interventionen
sind zunächst einmal nüchtern, reduziert, scheinen in der Sprache der Minimal Art oder
der Cuttings eines Gordon Matta-Clark verfasst zu sein.Gerade bei den gerüstartigen, skulptural angelegten Werken
aus Metall oder Holz drängt sich dieser Eindruck auf. Schaut man dann etwas mehr von seinem Werk an, erkennt man
zunehmend, dass diese Nüchternheit nicht unbedingt dem Wunsch nach größtmöglicher Reduktion oder gar Zerstörung
entspringt. Mit diesen reduzierten Materialien nimmt er lediglich die ästhetischen Vorgaben seiner gebauten oder gestalteten Umwelt auf.